Heimatschrift für die Kreise Paderborn und Höxter

Heimatschrift für die Kreise Paderborn und Höxter

182 / Sommer 2019

„Unser Element ist die Farbe, in der wir uns hemmungslos ausleben“, so hieß es im 1923 veröffentlichten „Programm“ der Paderborner Künstlergruppe „Fünf Westfalen“. Ein „Programm“ hatten Georg Brandt, Franz Leifert, Heinrich Niedieck, Josef Thiele und Waldemar Wilcke eigentlich nicht, sie waren keiner künstlerischen Richtung verpflichtet und keiner Mode. Als die Gruppe sich 1928 auflöste, waren zwei der Künstler bereits tot und einer – Georg Brandt – hatte die Profession gewechselt. Brandt ist wirklich eine bemerkenswerte Künstlerpersönlichkeit. Seine Schaffenszeit beschränkt sich im Grunde auf die wenigen Jahre zwischen 1922, der Beendigung seines Kunstgewerbestudiums in Bielefeld, und 1927, dem Zeitpunkt des Umzuges von Paderborn nach Kassel. Von nun an arbeitete er ausschließlich als Dekorationsmaler, tauschte also die prekäre Künstlerexistenz gegen ein gesichertes Auskommen für sich und seine Familie. Gleichwohl hat Brandt ein beachtliches künstlerisches Oeuvre hinterlassen! Mit diesem Werk macht uns die langjährige Leiterin der Paderborner Museen und Galerien, Andrea Wandschneider, vertraut.

Inhalt

Andrea Wandschneider, Anmerkungen zu Georg Brandt (1897-1965), S. 2-7

Eckhard Speetzen, Die alten und neuen Eisenbahnstrecken und die Geologie im südlichen Eggegebirge (Teil 2), S. 8-12

Sven Mindermann, Vera Prenzel, Christiane Schulze und Günter Schumacher, 30 Jahre Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal. Der Weg vom Kampf gegen die Sondermülldeponie hin zu einer Institution für regionales Wirtschaften, S. 13-15

Klaus Hohmann, Der Diözesan- und Dombaumeister Kurt Matern (1884-1968) als Maler und Grafiker, S. 16-18

Hans Jürgen Rade, Das Loch ist zu – die Frage offen. Wozu diente die vermauerte Nische in der Südwand des Pfarrwinkels?, S. 24-26

Andreas Gaidt, Vor 81 Jahren schloss das Paderborner Fotoatelier Wilhelm Köppelmann, S. 27-29

Michael Wittig, Artus – Brexit – Corvey, S. 30-33

Josef Köhne, 1868 gründeten sangesfreudige Männer ihre Liedertafel – Nachtrag zum 150. Geburtstag der Chorgemeinschaft Istrup, S. 34-36

Annette Fischer, Geschichtsträchtiges Baudenkmal und Ausstellungsort – das LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn, S. 37-40

Rezensionen: Rüdiger Bernhard, Brakeler Romantik – der Bökerhof-Kreis, Brakel 2018 (Horst Happe); Erik Beck (Hrsg.), Lebensbrüche. Schicksale verfolgter Menschen des Paderborner Landes 1933-1945, Paderborn 2019 (Hans Jürgen Rade)

Literaturteil: Texte und Gedicxhte von Anke Ostwald-Meier, Gerhard Richter, Anton Riesel, Maria Römhild, Josef Köhne

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