Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter

Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter

208 / Weihnachten 2025

Einen „Tatort Paderborn“, also eine Präsentation zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum, gab es erstmals 2007. Thema: „Irdische Macht und Himmlische Mächte“. Viele werden sich vielleicht noch an die provozierende „Glocke“ von Henrik Plenge erinnern, die inzwischen im Innenhof des Stadtmuseums Paderborn zu bestaunen ist. Bei der zweiten Auflage der Kunstschau 2014 stand das „Phänomen Fußgängerzone“ im Mittelpunkt. Das Thema des diesjährigen und dritten „Tatorts“ lautete „Der Fluss bin ich – Eine Ausstellung an der Pader“. Die beiden Kuratorinnen Marijke Lukowicz und Sophia Trollmann wollten mit ungewohnten Sichtweisen das Zusammenspiel von Stadt und Fluss beleuchten, was ihnen, wie die Nachbetrachtung von Heike Haase zeigt, eindrucksvoll gelungen ist.

Inhalt

Inhalt (Warte 208/ Weihnachten 2025)

Heike Haase, Tatort Paderborn – Eine Nachbetrachtung, S. 2-5

Andreas Gaidt, Mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss: Die Fotosammlung des Stadt- und Kreisarchivs Paderborn, Abt. Stadt, hat Geburtstag, S. 6-13

Gerlinde von Westphalen, „seltener Geschmack und ein sinniges echt poetisches Verständnis landschaftlicher Schönheit …“. 275 Jahre Schloss Rheder bei Brakel, S. 14-18

Wolfgang Stüken, Als „ein prächtiges Stückchen Alt-Paderborn“ verschwand. Vor 120 Jahren stürzte der über die Pader führende Mauerbogen ein, S. 23-25

Friedrich Reineke, „Zu meinem Bedauern kann ich mich mit der Hinausschiebung einer Versetzung nicht einverstanden erklären“. Vikar Clemens Wittelsbach 1932-1934 in Nörde, S. 26-28

Wilhelm Grabe, „Gegensätze nicht verschärfen sondern mildern“. Der Bürener Landrat Dr. Alois Vogels (1887-1964), S. 29-34

Konstantin Trachos, Die katholische Volksschule in Helmern, S. 35-36

Annette Fischer, Karneval, Trachten, Schulgeschichte – Das heimathaus in Delbrück, S. 37-40

Rezensionen: Willy Katzenstein, „Der Freiheit Wimpel weht am Mast“. Selbstzeugnisse eines westfälischen Juden zwischen Assimilation und Emigration, eingeleitet u. kommentiert von Johannes Altenberend, Bielefeld 2024 (Wilhelm Grabe); Norbert Börste/ Martin Fischer/ Stephan Wahle (Hrsg.), Der Paderborner Dom im 19. Jahrhundert. Kirchenbau, Geschichte und Liturgie im Zeitalter des Historismus, Paderborn 2025 (Klaus Zacharias)

Literaturteil: Texte und Gedichte von Charlotte Prang, Rosa Marusenko, Gerhard Richter, Uwe Natus, Albin Schmiemann und Silvia Hesse

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